Drei, zwei, eins – Lichter aus!
Am Samstag ist Earth Hour. Zwischen 20.30 und 21.30 Uhr löschen wir symbolisch das Licht und tun ganz bewusst etwas für unseren Planeten und mehr Klimaschutz.
Die Erde braucht dich
- Viele Städte, Gemeinden und Organisationen sind dabei.
- Prominente Unterstützung: «Die Erde braucht dich», sagt UN-Generalsekretär António Guterres
- WWF zeigt, wie jede:r klimaschädliche Emissionen reduzieren kann
Hinter uns liegt das weltweit heisseste Jahr, das heisseste Jahrzehnt und die heissesten Meere seit Beginn der Aufzeichnungen. Auch in der Schweiz spüren wir die Auswirkungen der Klimakrise. Hitzetage nehmen zu, Sommer werden trockener, Niederschläge heftiger. In den letzten drei Jahren lag die Temperatur hier bereits über 3 Grad über dem vorindustriellen Durchschnitt. Die Earth Hour ist deshalb wichtiger denn je, um gemeinsam aktiv zu werden und uns bewusst zu machen, welche grosse Aufgabe vor uns allen liegt.
Zitat Thomas Vellacott, CEO WWF Schweiz:
«Die Earth Hour macht mir Mut. Sie zeigt symbolisch, dass sehr viele Menschen eine Zukunft gestalten wollen, die darauf ausgerichtet ist, unsere Lebensgrundlagen zu erhalten.»
António Guterres, Generalsekretär der Vereinten Nationen, unterstützt die Aktion mit einer Botschaft: «Die Erde braucht dich. Die menschengemachte Klimakatastrophe ist hier und jetzt. […] Der Umstieg von umweltschädlichen fossilen Brennstoffen – der Hauptursache für dieses Chaos – auf erneuerbare Energien bietet enorme Chancen für uns alle: Sie sind gesünder, günstiger und sicherer. Deshalb: Mach mit! Schalte am 22. März um 20:30 Uhr Ortszeit das Licht aus. Schenk der Erde eine Stunde. Und nutze deine Kraft, um eine bessere Welt für uns alle zu schaffen.»
Im vergangenen Jahr sind weltweit etwa 1,4 Millionen Stunden zusammengekommen. Auch in diesem Jahr rufen wir dazu auf, unserer Erde eine Stunde zu schenken. Egal, ob beim Thema Essen, Kunst oder Natur – es gibt vielfältige Möglichkeiten, sich bewusst für unseren Planeten einzusetzen. Unterschriften für die Finanzplatzinitiative sammeln, ist in diesem Jahr eine besonders gut investierte Stunde.
Wir freuen uns über das grosse Engagement von Schweizer Städten, Gemeinden, Unternehmen, Schulen, Gruppen und Einzelpersonen, die sich mit schönen Ideen bei uns gemeldet haben.
- Morges, Montreux, Fribourg, Lausanne werden an der Earth Hour teilnehmen. In Genf wird die Beleuchtung des Jet d’Eau abgestellt. Bern, Lenzburg und Luzern sind ebenso dabei wie Chiasso, Mendrisio und Locarno.
- Zahlreiche Events: Freiwillige organisieren zum Beispiel in Altstätten (SG) und Aarau Konzerte bei Kerzenschein. In Bern findet wieder ein Velokino mit Barbetrieb statt.
- Unternehmen wie Canon Schweiz und SIG motivieren ihre Mitarbeitenden mitzumachen.
- Das Dolder Grand bleibt für eine Stunde im Dunkeln.
- Der Werbevermarkter LiveSystems versetzt seine 3.000 digitalen Werbeflächen an Strassen, Tankstellen, Parkhäusern und Läden für eine Stunde in den Energiesparmodus.
Neben symbolischem Handeln wünschen wir uns, dass alle aktiv werden. Jede und jeder kann helfen, den durchschnittliche Schweizer CO2-Fussabruck zu reduzieren. Dieser beträgt etwa 13 Tonnen CO2-Äquivalent pro Person und Jahr. Was man einsparen kann?
- 1.7 Tonnen CO2-eq, wenn man 14km Arbeitsweg mit ÖV statt Auto zurücklegt,
- 1.7 Tonnen CO2-eq, wenn man Ferien in der Nähe macht und im Schnitt weniger als 2 statt 11 Stunden (wie Herr und Frau Schweizer im Durchschnitt) fliegt,
- 1 Tonne CO2-eq mit dem Wechsel von Ölheizung zu Wärmepumpe (pro Person im 2 Personen Haushalt),
- 0.5 Tonnen CO2-eq, wenn man pro Woche statt 1kg Fleisch nur noch 300g isst.
Zusätzliche Informationen
Mehr zur Earth Hour in der Schweiz hier.